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E-Maildemo der ver.di-Aktive am Uniklinikum Ulm

E-Maildemo der ver.di-Aktive am Uniklinikum Ulm

E-Maildemo der ver.di-Aktive am Uniklinikum Ulm:

Kein Weiter so nach der Krise! Schluss mit der Ökonomisierung des Gesundheitswesen!

Anlässlich der (mittlerweile abgesagten) Konferenz der Gesundheitsminister am 17. Juni 2020 starten Aktive der ver.di-Betriebsgruppe am Uniklinikum in Ulm eine Maildemonstration mit einem offenen Brief.

„Ein weiter so wie vor der Krise darf es nicht geben“, so eine Aktivistin der ver.di-Betriebsgruppe.  „Dass in einem reichen Land wie Deutschland einfache Dinge wie Mund-Nasen-Schutz zur Mangelware werden, ist eine Folge der Abrechnung über Fallpauschalen.“ Dagegen wenden sich die ver.di-Aktiven mit einem offenen Brief, der gemeinsam über ein Online-Tool geschrieben wurde.

Grundlage des Briefes ist ein Forderungspapier, das von ver.di-Aktiven der Uniklinika in Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm) am 27. April auf einer Online-Konferenz beschlossen wurden. Gefordert wird ein Gesundheitswesen, das für die Menschen und nicht für den Gewinn da ist. „Seit 1980 liegen die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen durchgängig unter 7% des Bruttoinlandsproduktes,“ so Jonas Schamburek, Gewerkschaftssekretär für das Gesundheitswesen im ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben. „Das Argument einer Kostenexplosion im Gesundheitswesen geht an der Wirklichkeit vorbei. Die Versorgung von pflege- und behandlungsbedürftigen Menschen muss sich ausschließlich an der medizinischen Notwendigkeit orientieren.“

Für eine gute Gesundheitsversorgung braucht es das ganze Team.  Ohne Reinigung, ohne Transport und ohne die Arbeit in den Servicebereichen gibt es keine gute Gesundheitsversorgung. Die ver.di-Aktiven fordern daher im offenen Brief die Rückführung der ausgelagerten Servicegesellschaften und Integration in den Tarifvertrag der Klinik. Zudem hat das pädagogische Personal des Betriebskindergartens der Uniklinik Ulm eine monetäre Aufwertung mehr als verdient, da es in der Krise maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Eltern der Rücken freigehalten wurde um die  Patientenversorgung zu gewährleisten.

 

Mitmachen ist ganz einfach >>> hier auf die Mitmachseite des FB3

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